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Kicken auf virtuellem Rasen

Wir dokumentieren den Noz-Bericht vom 29.1.2018 von Petra Ropers

FIFA-Turnier in der Oberschule Bad Laer

Altersübergreifende Fußballbegeisterung: Rund 40 Schüler schickten per Knopfdruck ihre Mannschaften auf den virtuellen Rasen. Foto: Petra Ropers

Altersübergreifende Fußballbegeisterung: Rund 40 Schüler schickten per Knopfdruck ihre Mannschaften auf den virtuellen Rasen. Foto: Petra Ropers

Bad Laer. Im vergangenen Jahr siegte der 1. FC Schalke über Bayern, Barcelona und Real Madrid. Jetzt standen die Blau-Weißen erneut im Kampf um den Titel: In der Geschwister-Scholl-Oberschule Bad Laer war beim Turnier um den FIFA-Schulpokal für Spannung gesorgt.

 

Nicht der Rasen, sondern das Forum der Schule bildete den Schauplatz für das Fußballturnier, das in der Oberschule zum zweiten Mal ausgetragen wurde. Rund 40 Schüler aus allen Jahrgängen schickten in dem beliebten Fußball-Simulationsspiel virtuelle Spieler realer Teams auf das gleichfalls virtuelle Spielfeld. Ein rot-weißes Absperrband hielt die Fans auf Abstand, die dicht gedrängt die insgesamt acht Bildschirme und Konsolen umringten. Denn die FIFA-Simulation fordert mehr als einen Knopfdruck auf dem Controller.

Auch Lehrer am Controller

Konzentration, Taktik und Spieltechnik sind gefragt – und eine gewisse Affinität zur gewählten Mannschaft. „Ein Ribéry lässt sich nicht spielen wie ein Ronaldo“, erklärte Niclas Zapata. Gemeinsam mit Mitschüler Tom Müller organisierte er mit federführender Unterstützung von Konrektor Klaus Berdelmann das Turnier, das – ganz wie auf dem echten Rasen – von der Gruppenrunde bis zum Finale ausgetragen wurde.

Über die Webseite der Schule konnten sich dafür nicht nur fußballbegeisterte Schüler anmelden. Auch zwei Lehrer griffen begeistert zu den Controllern. Wer spielt wen? Die Wahl der Mannschaft steht den Teilnehmern frei. Ein heißer Kampf von Bayern München gegen Bayern München ist deshalb nicht ausgeschlossen. „Ich selbst kann gar nicht mit Real Madrid“, verriet Niclas. „Ich spiele lieber Barcelona mit Messi.“

Zeichen der Wertschätzung

Dominik Küpper fällt die Wahl der richtigen Mannschaft ohnehin leicht. Schließlich ist er erklärter Schalke-Fan – und führte als solcher sein Team im vergangenen Jahr souverän zum Finalsieg. Konzentriert und mit unübersehbarer Begeisterung widmeten sich die Schüler dem Kampf um Tore. Konsole statt Unterricht? Für Konrektor Klaus Berdelmann ist das Angebot zwischen Zeugniskonferenzen und Zeugnisausgabe ein Zeichen der Wertschätzung: „Wir verstehen uns als Begleiter unserer Schüler. Und dazu gehört auch, dass wir uns für ihre Hobbys interessieren.“

Das FIFA-Turnier ist dabei nur eines von drei ungewöhnlichen Events im Jahr. Bereits seit fünf Jahren werden – natürlich ebenfalls nach den Zeugniskonferenzen – auch die Champions von „League of Legends“ ausgespielt. Die Mädchen sind bei beiden Turnieren – noch – deutlich unterrepräsentiert. Dafür haben sie beim dritten Highlight des Jahres zahlenmäßig die Oberhand. Dann stehen sie beim Talentwettbewerb mit den unterschiedlichsten Darbietungen auf der Bühne.

Absage des VfL Osnabrück

Dem virtuellen Fußballturnier hätten unterdessen auch die echten VfL-Profis gerne einen Besuch abgestattet. Mit großem Bedauern mussten sie jedoch absagen: Sie hatten am Folgetag ein wichtiges Punktspiel.

 

 

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